SC Forst – SC Senden 7:2
Der Sieg des SC Forst gegen den SC Senden war am Ende verdient, aber das Spiel der Nature Boyz war über weite Strecken zerfahren. Es dauerte über zehn Minuten bis sich Kapitän Franz Brückl ein Herz fasste und mit einem Schlagschuss von der blauen Linie das 1:0 für Forst erzielte. Er brachte damit einen Lichtblick in das träge Treiben beider Mannschaften, bis zum Drittelende blieb es aber nur bei diesem Lichtblick. Leider war das Tor das einzig Positive, was im ersten Drittel die Nature Boyz zustande brachten. Kaum ein Zuspiel funktionierte, viele überhastete Einzelaktionen mit Scheibenverlust, der Spielwitz fehlte den Nature Boyz am diesen Abend komplett und die sie überließen zuviel Raum dem Gegner, der damit viel zu leicht zu Torchancen kam. So musste Forsts Torwart Michael Stephan öfters sein Können unter Beweis stellen, als es gegen die schwachen Sendener überhaupt nötig gewesen wäre. Pausenstand 1:0. Gleich nach der Pause nutzte Thorsten Stranninger eine der zahlreichen Überzahlsituationen in diesem Spiel und erhöhte auf 2:0. Aber nur 17 Sekunden später verkürzte Sendens Salvatore Marin sehenswert mit einem Alleingang auf 2:1. Den Anfang vom Ende der Sendener läutete dann in der 27. Minute Daniel Ebentheuer ein, mit einem verdeckten Schuss aus dem Handgelenk zum 3:1. Der Wiederstand der Gäste war jetzt gebrochen. Spätestens ab der 37. Minute, als Sebastian Gasda auf 4:1 erhöhte, war es nur noch eine Frage der Höhe des Sieges der Nature Boyz. Aber auch im letzten Durchgang konnte das Team von Coach Max Vogl nur durch Kampf überzeugen, spielerisch war nach wie vor nicht viel drin. Irgendwie passten sich die Forster der Spielweise des Gegners an, die nur auf Schadensbegrenzung bedacht waren. Zumindest gab es noch weitere Tore zu sehen. Das 5:1 durch Willi Welsch in der 45. Minute, war eine sehr schöne Einzelaktion des Stürmers, er lies drei Sendener stehen wie Slalomstangen, umkurvte diese elegant und überwand Schlussmann Stöhr fast von der Torlinie aus flach ins lange Eck. Auch das 6:1 von Jan Winkler in der 51. Minute war sehr sehenswert. In Unterzahl erkämpfte er sich die Scheibe im eigenen Drittel, startete durch und schloss unhaltbar unter die Querstange des Sendener Tores ab. Kurios dagegen das siebte Tor der Forster durch Dimitrij Kornilovs, er lauerte vor dem gegnerischen Tor auf den Puck und als dieser aus dem Gewühle frei kam, stach er im Stile eines Fechters die Scheibe ins Tor. Kurz zuvor hatte Senden einen zweiten Treffer erzielt, der aber nur noch für die Statistik war.
Stimmen zu Spiel: Max Vogl/Trainer SC Forst: „… heute haben wir außer Kampf nicht viel gezeigt, aber dafür von der ersten bis zur letzten Minute. Solche Spiele muss man über den Kampf gewinnen und das haben wir getan. Manchmal spielt man gut und verliert und manchmal eben schlechter und gewinnt.“
Tore
1.Drittel
1:0 – 10:30 Brückl (Arpke)
2.Drittel
2:0 – 21:15 Stranninger (Arpke, Kratzmeier)
2:1 – 21:32 Marin (Ulainiw, Welz)
3:1 – 26:46 Ebentheuer (Welsch)
4:1 – 36:43 Gasda (Welsch, Reil)
3.Drittel
5:1 – 44:30 Welsch (Gasda, Reil)
6:1 - 50:44 Winkler (Arpke, Steininger)
6:2 – 55:16 Nußbaumer (Marin)
7:2 – 56:54 Kornilovs (Hue, Stranninger)
Strafzeiten
SC Forst 20
SC Senden 16 plus 10+10+20 Spieldauerdisziplinarstrafe
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sich auf ein Wiedersehen
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